Nächster Besuch bei den Löhner Landwirten.

Am 11.08.2020 war unser Bürgermeisterkandidat, Borzoo Afshar, zu Besuch bei den Löhner Landwirten.

Das Gespräch wurde vor allem von einem Leitfaden dominiert, den Jens Müller so formulierte: ”Wir haben eine starke Landwirtschaft in Löhne und wir wollen nicht, dass es bald heißt, wir hatten eine starke Landwirtschaft”.

Das wichtigste Anliegen, das die Landwirte gemeinsam an unseren Bürgermeisterkandidaten richteten, war, sich Gehör zu verschaffen. Die Landwirtschaft wird, nicht nur in Löhne, sondern überall, mit einem breit gefächerten Spektrum an Problemen konfrontiert. Eine Lösung dieser Probleme ist selten einfach, nie unmittelbar und fällt auch nicht immer in den Zuständigkeitsbereich der Kommunalpolitik. Dennoch ist es wichtig zuzuhören, und wenn ein Problem den Kompetenzrahmen des Bürgermeisters übersteigt, dieses entsprechend weiterzutragen.
Es ging den Landwirten vor allem um die allgemeine Anerkennung und Kommunikation mit ihnen.
Ein Punkt, über den im Speziellen gesprochen wurde, war die Digitalisierung und der Netzausbau. Besonders im ländlich geprägten Raum ist festzustellen, dass die Verlegung von Glasfaserkabeln nur schwerlich vorangeht.

Viel frustrierender ist für die Landwirte allerdings, dass zum Teil Straßen in der Umgebung komplett saniert werden, aber die Glasfaserkabel nicht direkt mitverlegt werden. Dies führt dazu, dass für das Vorantreiben des Netzausbaus diese Straßen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgedeckt und neu gemacht werden müssen.
“Das ist wie in einem Witz”, erinnerte sich Borzoo “Zwei Männer arbeiten an einer Straße. Einer hebt einen Graben aus, und der andere schüttet ihn wieder zu. Da kommt eine Frau vorbei und fragt: ”Warum verlegt denn keiner von euch das Rohr, das in die Straße soll?”, “Der, der dafür zuständig ist, ist nicht bestellt” kommt als Antwort”.
Ein anderes Thema, das die Landwirte in Löhne bewegt ist das Thema Wasserknappheit. Die meisten Höfe sind nicht ans städtische Wassernetz angeschlossen, sondern beziehen ihr Wasser aus eigenen Brunnen. Durch die Bohrung von immer neuen Tiefbrunnen in der Umgebung sank der Grundwasserspiegel ab, was nicht unwesentlich zur Wasserknappheit auf den Höfen beiträgt. Auch die zeitweise durch die Stadt erzwungene Abführung von Regenwasser in die Werre ist ein Faktor in dieser Problematik.

Des Weiteren wurde der Punkt Regionalität angeschnitten. Es ist von nicht zu verachtender Wichtigkeit, dass die Lebensmittel, die wir konsumieren, zu einem möglichst hohen Anteil aus der Region kommen sollten. Dies würde nicht nur die Landwirtschaft vor Ort stärken, sondern auch lange Lieferketten reduzieren und damit eine Wirkung auch im Bereich Umweltschutz entfalten.
Fazit: „Unabhängig davon, wie die Kommunalwahl im September ausgeht, sehen wir es als unsere Aufgabe, die Sorgen der Landwirtschaft den Bürgern näher zu bringen. Des Weiteren sehen wir uns in der Pflicht an Lösungen für die genannten und andere Probleme zu suchen und, falls nötig, die Aufgaben in höhere Ebenen der Politik weiterzutragen.“
Die CDU Löhne bedankt sich bei den Löhner Landwirten für die konstruktiven Gespräche.

Auf dem Foto v.l.n.r: Heinz Dieter Müller, Ralf Pahmeyer, Jens Müller, Tim Homburg, Bernd Richter, Michael Stücke, Stefan Stuke, Borzoo Afshar, Niklas Korff.